Ein Grill geht auf Reisen

Als ich gefragt worden bin ob ich im Rahmen der Aktion „Ein Grill geht auf Reisen“ den Enders Urban Tischgrill testen möchte, habe ich natürlich direkt ja gesagt.

Nach ein paar Problemchen mit UPS und einem völlig demoliertem Grill bekam ich dann einen komplett Neuen zugeschickt. Das hatte letztendlich sogar den Vorteil, dass ich den Grill selbst zusammenbauen durfte. 🙂

Getreu dem Motto „Gegrillt wird bei jedem Wetter“ ging es dann auch mit dem Aufbau los.

Der Grill kommt sauber verpackt in Styropor und Karton. Die Kleinteile sind ordentlich in einer Box im künftigen Garraum verstaut.

Der Zusammenbau gestaltet sich sehr einfach. In der Anleitung sind die dafür notwendigen Schritte eindeutig erklärt. Man benötigt, außer dem mitgelieferten Schraubenschlüssel, einen Schraubenzieher (Kreuzschlitz) – mehr nicht.

Nachdem die Standbeine, der Deckelgriff und das Deckelthermometer festgeschraubt wurden, die Seitenteile eingesteckt sind und die Fettschälchen eingelegt sind, kann auch schon der Gasschlauch angebracht werden.

Der Gasschlauch hat im Übrigen ein aufgedrucktes Datum von 2017. Also alles sicher! Eine Dichtigkeitsprüfung sollte man natürlich dennoch machen!

Wer es vorher noch nicht wusste, merkt spätestens beim Zusammenbau, dass der Grill zwei „Kochfeldbrenner“ hat und nicht, wie man es von Mitbewerbern in dieser Klasse kennt, Stabbrenner.
Das hat den Vorteil, dass man auch problemlos mit Töpfen und Pfannen arbeiten kann. Das ist gerade für Camper ideal! Dazu später aber mehr.

Nachdem der Aufbau abgeschlossen war, konnte ich die Brenner das erste Mal testen. Dazu habe ich eine 11kg Gasflasche angeschlossen. Der Grill wird standardmäßig mit einer Ausstattung für Gasflaschen ausgeliefert. Wer Kartuschen verwenden möchte, muss sich noch ein Anschlussset dafür kaufen.

Das Flammenbild ist einwandfrei. Mit den beiden Drehreglern an der Front lassen sich die Brenner gut verstellen. Eine eingebaute Piezo-Zündung startet die Brenner problemlos. Wenn der erste Brenner bereits läuft und der zweite dazu geschaltet werden soll, benötigt man die Piezo-Zündung jedoch nicht. Mit dem Mittelsteg zwischen beiden Brennern gelingt ein Flammenüberschlag und der Brenner startet kurz nach dem Anschalten.

Ein weiteres, gerade für Camper nützliches Detail ist im Übrigen der Verschluss an der Front. Hiermit kann der Grill während dem Transport gesichert werden.

Genug erzählt, gegrillt habe ich mit dem Enders Urban natürlich auch… 🙂 Zum Anfang gab es mal Burger. Das erschien mir als Test für einen Tischgrill durchaus realistisch.

Eine ordentliche Portion Hack gemischt mit meinem Best Beef Rub wurde zu Patties verarbeitet.

Der Grill wurde ordentlich vorgeheizt und durfte sich dann ums Fleisch kümmern. Die emaillierten Roste können durchaus ein ordentliches Branding machen, oder? Dazu aber weiter unten noch etwas… 🙂

Da ich auch die Funktion als Kochfeld testen wollte, habe ich auf dem anderen Brenner eine Pfanne genutzt. Dazu kam einfach der Rost heraus und die Pfanne wurde darauf gestellt.

Zunächst habe ich den Bacon angebraten. Im Anschluss im Fett vom Bacon noch ein paar Zwiebeln angeschwitzt.

Die bisherigen Aufgaben hat der Enders Urban super gemeistert. Der Burger konnte sich auch sehen lassen… (Aus Mangel an Zeit leider mit fertigen Buns)

Jetzt wollte ich aber auch wissen, wie sich der Grill mit Steaks schlägt. Schafft er es ein ordentliches Branding drauf zu machen? Zu diesem Zweck habe ich ihn wieder ordentlich vorgeheizt. So 20 Minuten in etwa. Dann kamen die Rumpsteaks auf den Rost.

Steak kann er! Definitiv.

Nach der klassischen 90-90-90-90 Methode durften die Steaks auf der anderen Grillhälfte im indirekten Bereich Platz nehmen. Dort wurden sie etwa 15 Minuten auf Temperatur gezogen.

Dann folgte der Anschnitt und es kam wieder einmal mein Best Beef zum Einsatz.

Das war mal lecker! 🙂

Bei all der Grillfreude kommt aber immer das leidige Thema Putzen auf einen zu… Aber auch das ist kein großes Problem. Beide Brenner auf Vollgas, etwas aufheizen lassen und dann mit einer handelsüblichen Grillbürste abschrubben. Fertig.

Zu guter Letzt noch ein paar Fakten:

2 Edelstahlbrenner á 2,2 kW die getrennt regelbar sind
Piezozündung (benötigt keine Batterien)
Grillfläche: 48 x 32 cm
Alugussgehäuse
Kunststoffgestell mit Tragegriffen
Seitentische (steckbar)
Thermometer im Deckel
Verschluss für den Transport (sichert den Deckel am Gehäuse)
Fettschalen unter den Brennern
Emaillierter Grillrost

Das Ganze gibt es für einen Preis von 200 – 220 €.

Mein Fazit:

Ich bin restlos begeistert vom Enders Urban. Ich bin der Meinung das er sich keineswegs hinter seinen Mitbewerbern (wie z.B. Weber Q) verstecken muss. Mir hat das „Arbeiten“ mit diesem Grill wirklich Spass gemacht. Leider muss ich ihn aber nun weiter zum nächsten Blogger schicken.

Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Eindruck von diesem Grill gewinnen.

Grüße
Sven

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